ASV100 Ostseechallenge 2010


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Anlässlich des 100. Jubiläums des ASV-Kiel (Akademischer Segler-Verein Kiel) wurde die Ostseechallenge, eine Offshore Regatta über 650nm in Leben gerufen. Der Kurs sollte nonstop von Kiel um Bornholm um Læsø und schlussendlich wieder in der Kieler Innenförde enden. Insgesamt waren 12 Yachten am Start. Alleine 7 Yachten waren in der +50fuss Klasse anzusiedeln. Mit am Start auf dem 81 Fuß Maxi Racer "Hexe" waren die beiden Weltmeister des Segel-Club Münsters Jonas Busch (H-Boot) und Magnus Bothe (X-99). Die "Hexe" ist eine German Frers Bermuda Sloop mit den Eckdaten: Länge 24,3m, Tiefgang 4,07 (abhängig vom Salzgehalt des Wassers), Masthöhe 34m, Gesamtgewicht 23t, Ballastanteil 16t. Die 19 Köpfige Crew startete am Sonntag den 15.August um 16:30 in der Kieler Innenförde.


"Auf Höhe Laboe waren die anderen Yachten kaum noch zu sehen, außer die Reichel/Plugh57 "Schokakola" war in gewisser Entfernung auszumachen und war uns auf den Fersen. Auf Kurs Bornholm hatten wir so ziemlich jede Windstärke, von 0kn bis 45kn war alles dabei. Auf höhe Bornholm hatten wir einen Abstand von 65meilen zur Schokakola, die leider kurz vor Bornholm aufgeben musste, aufgrund von div. Schäden an Segeln und Winschen. Auch eine zweite Yacht, der IOR Ein-Tonner Sabina, musste aufgrund von Problemen mit der Elektrik aufgeben (man stellt sich die Frage wie man früher, ohne GPS, Internet über Satellit, Bordrechner, GRIBfiles und Taktik Software überhaupt überleben konnte)... In einer Flautenphase bei Bornholm konnten wir das knapp 190m² Grossegel, was wir in der Nacht bei 45kn arg in Mitleidenschaft gezogen hatten reparieren. Ein 3m langer Riss am Achterliek wurde getapet und die 2. Segellatte wurde wegen der nicht mehr vorhandenen Lattentasche, kurzum direkt an das Segel gebolzt. Als alles repariert war und die Crew endlich ihre wohlverdiente Astronautennahrung (schmeckt besser als man glaubt) einverleibt hatte, frischte der Wind wieder auf und es konnte weitergehen. Mit einem Bootspeed von rund 11kn bei 8kt Wind an der Kreuz, der sich erstaunlicherweise auch bei Windgeschwindigkeiten um die 30kn nicht sonderlich erhöht, kamen wir gut voran. Auf Kurs Öresund drehte der Wind wieder auf westliche Winde, sodass eine schöne +20kn Gennaker Glitsch uns wieder vorenthalten wurde. Nachdem wir Kopenhagen und Helsingor passierten kam eine Nachricht über Funk dass der Kurs verkürzt wurde und nun nur noch Seeland gerundet werden musste.

Dies passierte durch einen direkten Anlieger zum großen Belt und einer mega Kreuz durch denselben. Am Mittwoch den 18. um 14:15 Uhr passierten wir die Ziellinie am ASV als "first ship home". Das zweite Schiff der Racer "Aquis Granus" eine Lutra52 passierte die Ziellinie in der darauf folgenden Nacht um 04:19Uhr. Das Letzte Schiff aus unserer Gruppe der Racer war die Walross eine Nissen56 vom ASV-Berlin, sie passierte die Linie am 19.08 um 22:30. Somit waren wir nicht nur "first ship home" sondern hatten auch nach Verrechnung mit 1h und 49min vor der "Bank von Bremen" eine Judel/Vrolijk 53 gewonnen.


Unser Wachsystem belief sich auf 3 Phasen ON OFF STANDBY ON OFF soll heißen 4h vollgas 4h schlafen 4h standby an deck 4h vollgas 4h schlafen etc.. Das Schlafen wurde aber aufgrund der Kreuz dauernd unterbrochen, da man sich in jeder Wende mit seinem nassen Schlafsack über die nassen Segel durchs nasse Schiff in die nasse Luv Rohrkoje trollte. Das war mitunter so nervig das man unsere 50 Vorsegelwechsel (je 120kg – 220kg) in 2 Tagen 21h und 45min fast vergessen hatte. Der Komfort auf dieser Millionen teuren Yacht beschränkt sich auf einer lichten Höhe von gerade mal einer Faust von der Nase bis zu darüberliegenden Rohrkoje. Auch der Geruch der durch die enorme Transpiration von 19 ungeduschten Männern nach drei Tagen entsteht ist stark gewöhnungsbedürftig. Aber wie wichtig ist Komfort schon wenn man das sauber abreissende Wasser am Heck sieht, das Gekreische und Geknurre der fierenden Schoten und das Dröhnen der Grinder hört, bei jeder Welle quer durchs Schiff fliegt, Gefriergetrockneten Nudeltopf „Försterin Art“ geniesst und einfach eine Gute Zeit mit tollen Menschen auf dem geilsten Schiff ever verbringt.

Ich freue mich schon auf die nächsten Events und werde dann auch von Zeit zu Zeit mehr Routine auf Maxi Racern dieser Größe entwickeln. Für Jonas dem Bootsmann der "Hexe" Ist das ja aufgrund seiner langen internationalen Erfahrung auf Racern dieser Art schon lange in Fleisch und Blut übergegangen. Das Projekt Maxi Racer ist somit für dieses Jahr vorbei und man kann gespannt auf die nächste Saison warten."

Beste Grüße Magnus











Wachplan: Zur Erklärung: Jedem Crewmitglied ist eine Nummer zugewiesen. So kann man schnell die ebenfalls nummerierten Rohrkojen und Stauzeisinge (Für das Ölzeug, die Bordtasche, Rettungsweste und Lifeline) finden. Das ist nachts und gerade bei stürmischen Bedingungen sehr hilfreich.

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