Starboot Christmas Race Nizza ´10


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SCM Segler zu jeder Jahreszeit auf allen Meeren unterwegs ! Bericht über die unmögliche Reise einiger unentwegter Starbootsegler, die zu einer Zeit, als andere nur hinter den Ofen saßen und Unwetterwarnungen im TV sahen, mit den Boote durch den Weihnachtsschnee ans Mittelmeer gefahren sind.

Schneeschaufel und ein Eimer mit Sand „von vor“ der heimischen Haustür waren am zweiten Weihnachtsfeiertag nötig, um erst einmal die Zufahrt zur Bootshalle und die nach außen öffnenden Tore von den Schneemassen zu räumen. Der für Härtefälle in Mittel- und Hochgebirge vorgesehene Eimer mit Sand fand in Gänze schon in Coerde seine Bestimmung. Mit dem Schiff am Haken waren im Innenstadtbereich mitunter zwei Ampelphasen notwendig, um an leichten Steigungen den richtigen Anlaufpunkt zum überqueren der Kreuzung zu finden. Bis zum Frankfurter Raum gab es Stimmen im Auto, die über einen Abbruch der Reise nachdachten, was für die Mehrheit aber nicht in Frage kam. Ganz unbe-schwerlich war die Reise auch wirklich nicht. Aber nach fast 24 Std. lag dann das Mittelmeer vor Augen und pullovertaugliche Außentemperaturen an Stelle von unbändigen Schneemassen und Frost entschädigten aber für Einiges.

Das Clubhaus – vom Wasser aus gesehen in meiner Erinnerung von der Anlage her eher modern – entpuppte sich von Land aus gesehen als historisches Kleinod mit einem wunderbar morbiden Scharm. Aus dem Fels erschaffen auf dem es steht, gelangte man über eine Wendeltreppe in die Gastronomie im obersten Geschoss – gefühlter Meerblick mit Espresso in der Hand: über den Horizont hinaus.

Die in der Ausschreibung benannte Startzeit von 9:00 war kein Schreibfehler. In der Dunkelheit von Nizza wurde das Hotel verlassen um mit den ersten vollen, leider durch die dünne durchgehende Bewölkung abgemilderten, Sonnenstrahlen den Hafen unter Segeln zu verlassen. Aus Thermik resultierte der Wind der uns am Ende in spannenden Rennen an der Cote d´Azur auf Plätze im Mittelfeld blies.

Durch recht streifige Windfelder konnte bei richtiger Positionierung auf dem Kurs auch auf dem letzten Raumwinder ins Ziel noch einige Plätze gewonnen oder verloren werden. Die Welle des Meeres entgegengesetzt zur Welle unserer Windrichtung machte den Raumschootskurs zum Spagat zwischen Tiefe und Geschwindigkeit, bei dem eine kurzfristige Fehleinschätzung des richtigen Winkels zur aktuellen Windgeschwindigkeit in zehntel Bft. schnell zum gefühlten Stillstand führen konnte.

Nach zwei Rennen hatte es sich dann auch stets mit der Thermik – geselliger Glühwein im Hafen verkürzte die Wartezeit bis zum tagtäglichen Rennabbruch, der uns kulinarische Stadtbummel durch Nizza und Antibes ermöglichte.

Der herzliche Club mit leidenschaftlichen heimischen Starbootseglern, einem gediegenen Rahmenprogramm und nicht zuletzt schönen Segelstunden im Winter wird uns - wohl nicht im nächsten Jahr aber irgendwann - wieder zum Chirstmas Race reisen lassen. Dann werden wir auch schon im Vorfeld wissen, das es sich bei der in der Ausschreibung benannten Baileys-Party nicht um ein Gelage mit schokoladig-süßen Alkoholika handelt und verwirrt durch ein Wohngebiet irren, sondern direkt an der Ferienwohnung der Baileys klingeln und uns bei Seeblick mit Champus aus Plastikbechern und Häppchen verwöhnen lassen.
Im Gegensatz zu Mallorca (s. Vorbericht) war ein volles Geruchserlebnis Meer + Hafen wohl auch wegen des ablandigen Windes gar nicht so greifbar. Sensorisch wird mir diese Reise wohl eher wegen der Auster in Erinnerung bleiben, die ich am Sylvestertag, durch Gruppenzwang genötigt, verspeist habe. Geschmackssache – aus meiner Sicht sollte man die Tiere in aller Ruhe im Meer belassen und vermehrt auf die Perlenproduktion hoffen.


In Vorfreude auf eine tolle Segelsaison 2011!

Sven „Benne“ Winkelmann

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