Waldlauf

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Zu Beginn bekommt jede Gruppe Aufgaben zu lösen
Zu Beginn bekommt jede Gruppe Aufgaben zu lösen
Zwischendurch gibt es Stationen mit weiteren Aufgaben
Zwischendurch gibt es Stationen mit weiteren Aufgaben
Lustige Spiele sind zu meistern
Lustige Spiele sind zu meistern

Der Waldlauf ist eine traditionelle Veranstaltung im Clubleben des SCM und seit langem fester Bestandteil des Jahresprogramms. Jedes Jahr findet eine Wanderung durch die Umgebung um Münster statt, bei der Aufgaben der besonderen Art zu lösen sind. Für Jung und Alt ein tolles Ereignis!

[bearbeiten] Waldlauf 2007

Am 11. März ging es morgens um neun am Zelt los. Zwar hatte es in den Tagen davor viel geregnet, was uns matschige Wege garantierte, aber an dem Sonntag schien die Sonne. Mit dem Bus ging es raus Richtung Telgte. Und auch wenn die meisten der aktiven Segler es leider nicht geschafft hatten, waren doch recht viele Jugendliche dabei und man konnte direkt neue Leute kennen lernen. Nach einem leckeren und reichhaltigen Frühstück teilten sich die Teilnehmer in fünf Gruppen auf und starteten in regelmäßigen Abständen. Die erste Station war an einer Brücke. Im Fluss steckte ein Besen und etwas davon entfernt schwamm ein Schiffchen, das an einer Leine hing. Einer aus jeder Gruppe musste, gekleidet in schicke Anglerhosen, vom Besen zum Schiffchen waten, es aufrichten und wieder zurück zum Besen. Querfeldein ging es weiter zur nächsten Station. Natürlich gab es zwischendurch noch schwierige Fragebögen und das Einsteinrätsel als große Aufgabe bis zum Mittagessen. Die nächste Station war an einer Lichtung, dort standen zwei Hochsitze. Mithilfe eines Kompass, einer Karte mit dem zu suchenden Gegenstand und zweier Winkel sollte nun ein kleines graues Männchen vor dem Ertrinken gerettet werden. Weiter ging es durch den Wald, wobei sich hier langsam das Wetter der vorigen Tage bemerkbar machte. An Station Nummer 3 war Teamwork gefragt. Zwei Leute mussten mit jeweils einer Hand einen Achtknoten fabrizieren. Natürlich ohne sehen zu können, was sie grade machten, einzig auf Anweisung der anderen Gruppenmitglieder hin. Unsere Gruppe konnte den Fragebogen drei direkt an dieser Stelle beantworten, da wir sonst in die Gruppe vor uns reingelaufen wären. Mithilfe von moderner Technik (Handys sei Dank) konnten alle Fragen problemlos beantwortet werden. Zwischen uns und dem Mittagessen stand nur noch eine Station. Allerdings hätte diese Station Menschen mit einem schwachen Magen durchaus den Appetit verderben können. Es mussten von jeweils einem Mitglied der Gruppe durch Ertasten erraten werden, was sich in einem der beiden Kästen befand. Kasten eins war noch durchaus harmlos mit Kreide und einem Kuscheltier. Kasten zwei war da schon etwas gemeiner. Wackelpudding war ja noch im Bereich des Annehmbaren, aber als dann Würmer zum Vorschein kamen und die Augenbinden geöffnet wurde, als der Proband noch die Hand darin hatte, kam es doch zu leicht schockierten Reaktionen.

Beim Mittagessen konnte man sich etwas entspannen, bevor es dann am Kanal entlang weiter ging. Ein Stück wurden wir sogar noch gefahren, mussten den Hiltruper See aber dann selber umrunden, an dieser Stelle hätte vielleicht noch eine Station eingebaut werden können. Die Kilometer nach dem Mittagessen wurden doch etwas lang. Angekommen im Hiltruper Segelclub mussten nur noch drei Reihen am traditionellen Waldlaufschal gestrickt werden. Ansonsten konnte man sich mit köstlichem Kuchen versorgen und noch etwas in der Nachmittagssonne sitzen. Gegen Abend wurden im Zelt dann die Sieger verkündet, wobei sich die Gruppe „Kein Hund- aber Fritz“ gegen ihre vier Mitstreiter hatte durchsetzen können. Insgesamt war es ein gelungener Waldlauf mit herrlichem Wetter und tollem Essen.

Paulina Molkenbur

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